ADAC SimRacing Cup - Rennen 3 Nürburgring

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Liga 2: Fabian Rasser (MSC Rebland - Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport) siegreich in Lauf 2 und jetzt Meisterschaftsführender

Rennen 1: Fabian Rasser auf Platz 3

Deutschland ist im Lockdown – die Sportwelt ruht weitestgehend, nicht aber der ADAC SimRacing Cup! Hier geht es mit tollem Motorsport um wichtige Meisterschaftspunkte am Nürburgring.

Mit dem Rückenwind aus zwei Siegen und der Führung in der Meisterschaft ging Demien Hugenschmidt vom Opel+Kadett-C-Club Südbaden ins Rennen. Im Qualifiying waren es aber andere Fahrer, die die schnellsten Rundenzeiten auf den Asphalt brachten – allen voran Marko Winkler, der hauchdünn vor Hendrik Uenzen die schnellste Runde fuhr. Hugenschmidt sicherte sich Startplatz sieben.

Porsche Pilot Winkler kam am Besten weg beim Start und konnte seine Postition behaupten. Das Feld kam gut durch die erste Kuve. Erst im hinteren Bereich des Feldes kam es vor der Mercedes-Arena zu ersten Drehern.

Unbeeindruckt davon entwickelte sich an der Spitze ein Quartett, was den Eindruck erweckte, dass der Sieg bei diesem Rennen nur über einen dieser Vier führen sollte.

Hendrik Uenzen, Dennis Gehring, Fabian Rasser (MSC Rebland) und Marko Winkler bildeten die Spitzengruppe und waren teilweise sehr nah beieinander.

Ebenfalls mit Zug nach vorne war Adrian Rziczny vom MS Verhte, der in der Folge auch an Marko Winkler vorbei kam, aber wenig später nach einem Zusammenstoß mit Fabian Rasser etwas aus seinem Rhythmus kam. Hendrik Uenzen und Dennis Gehring konnten sich druch diese Situation etwas absetzen und so machten die beiden BMW Piloten den Sieg unter sich aus.

Im Ziel hieß es dann Uenzen vor Gehring und Rasser - Demien Hugenschmidt kam nur auf Position 11 ins Ziel.

Rasser setzt Tradition fort: Erneut Fahrzeuge beider Marken siegreich

Durch den Reverse-Grid, bei dem die Startplätze der ersten zehn aus dem ersten Rennen in umgekehrter Reihenfolge die Startaufstellung ergeben, wurden die Karten neu gemischt: Pole Position für Rolf Rönnig im BMW M4 vor seinem Markenkollege Benjamin Schmidt vom MSC Ostfildern-Ruit und Tim Röttele (MSRT Freiamt).

Beide BMW legten einen guten Start hin, auch Tim Röttele konnte seinen Platz hiner den beiden behalten und auch im zweiten Rennen kam es im hinteren Bereich des Feldes zu Zusammenstößen in und nach der ersten Kurve. Beim BMW-internen Duell um die Spitze konnte sich Benjamin Schmidt behaupten und sammelte fleißig Führungskilometer. Demien Hugenschmidt kämpfte sich nach vorne und zeigte an, dass in diesem Rennen noch mit ihm zu rechnen sein wird.

Spitzenreiter Schmidt zeigte an der Spitze ein souveränes Rennen, musste sich aber zunehmend dem Druck von Demien Hugenschmidt ausgesetzt fühlen. Dieser saß dem Führenden im Nacken, ständig auf der Suche nach der Lücke, aber Schmidt verteidigte sauber seine Führung. Fabian Rasser und Hendrik Uenzen folgten mit geringem Abstand.

Hugenschmidt – der seinerseits Rasser formatfüllend im Rückspiegel hatte – versuchte immer mehr Druck auf den Führenden aufzubauen um doch noch die volle Punktzahl zu erreichen im Kampf um die Meisterschaftsführung. Beim Versuch, sich zum Überholen in eine gute Position zu bringen, traf er jedoch den führenden Schmidt, der dadurch von der Strecke abkam und so unverschuldet seine gute Platzierung verlor.

Fabian Rasser war Nutznießer dieses Zweikampfes und zog vorbei auf Position eins, die er übers Ziel brachte. Auch Hendrik Uenzen konnte durch diese Situation nach vorne rücken und sicherte sich nach seinem Sieg im esten Rennen Position zwei im zweiten Rennen. Demien Hugenschmidt kam zwar als Dritter über die Ziellinie, verlor diese Position jedoch an Rolf Rönnig, da er für die Aktion gegen Benjamin Schmidt eine 30-Sekunden-Strafe erhielt.